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Weitere Formen des Feedbacks

Wertend: «Das war ein schlechter Wurf.» (negativ) / «Das war ein guter Cut.» (Positiv).
Das wertende Feedback kann z.B. als Lob eingesetzt werden. Es sollte der Empfängerin dabei aber klar sein, weshalb etwas gut (oder schlecht) war!

Korrigierend: «Du solltest die Scheibenoberfläche beim Abwurf gegen den Wind halten und der Scheibe maximalen Drall geben.» (Vorzeigen).
Korrigierendes Feedback eignet sich beispielsweise, um ein bestimmtes Detail zu trainieren, bei welchem die Zielform eindeutig ist (z.B. wenn bei jemandem beim Sidearm das Handgelenk zu früh oder zu wenig einsetzt). Achtung: Gibt es mehrere Möglichkeiten (z.B. taktische Entscheidung), kann ein korrigierendes Feedback eine Einschränkung sein.

Beschreibend: «Ich habe gesehen, dass die Scheibe beim Abwurf flach war, leicht flatterte und wenig Drall hatte».
Beschreibendes Feedback kann angewendet werden, wenn die/der Empfänger:in weiss, wie die Zielform aussieht, aber nicht genau weiss, wie sie es selber ausführt (z.B. wenn sie wissen möchte, ob beim Cut tatsächlich der zweite Schritt bereits in die Laufrichtung zeigt). Dabei können Videoaufnahmen unterstützend wirken.

Reflektierend: «Was denkst du, wieso ist die Scheibe nach links geflogen?» / «Was kannst du anders machen, damit die Scheibe bei diesem Wind zur/zum Fänger:in fliegt?» (Fragend, offen).
Das reflektierende Feedback hat zum Ziel, Spieler:innen zum Nachdenken anzuregen. Diese Form bietet sich an, wenn es mehrere Lösungswege gibt und ein:e Spieler:in nachdenken soll, weshalb sie wann welche Entscheidung getroffen hat.

Klärend: «Weil der Wind die Scheibe erfasst hat, ist sie nach links geflogen.» (Die Situation erklären).
Klärendes Feedback kann eingesetzt werden, wenn der/dem Spieler:in nicht klar ist, weshalb etwas passiert ist.