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Ziele

Material:

Wenn es um Motivation geht, geht es meist um das Warum: Warum spiele ich Ultimate? Wieso wende ich Zeit und Energie für ein Team oder ein Training auf? Hinter dem Warum versteckt sich manchmal ein Bedürfnis, oft ein persönliches Ziel. Ziele werden im Sport als grösster Motivator bezeichnet. Ziele können ganz unterschiedlich formuliert sein. Dabei können drei Arten unterschieden werden, wobei Spieler:innen und Teams unterschiedlich auf diese ansprechen.
 
  • KeinesHandlungsziele
    • Handlungsziele beziehen sich auf technische oder taktische Handlungen (ausser«Wir eswollen wirdvor der Endzone über die Bruchseite spielen»).
    • Handlungsziele eignen sich als kurzfristige Ziele in einem Spiel, einer bestimmten ÜbungHalbzeit oder Spielformeiner angewendet,Situation. dannHandlungsziele brauchtkönnen esbesonders dasgut Materialumgesetzt dieserwerden, Übungwenn bzw.diese Spielform)auch vorher thematisiert und trainiert wurden.

 

  • Ziel:
    Ergebnisziele
    Die ausführende
      Person
    • Ergebnisziele versuchtbeziehen sich auf die AufmerksamkeitResultate («Wir wollen das Halbfinale erreichen»).
    • Ergebnisziele können in der Saisonvorbereitung und im Verlauf der Saison motivieren, weil man damit ein klares Ziel vor Augen hat, an dem man sich orientieren kann
    • Ergebnisziele können mächtige Werkzeuge sein, indem man z.B. den Moment, in dem man das Ziel erreicht hat immer wieder visualisiert (z.B. Pokalübergabe, Medaillenübergabe).
    • Ergebnisziele können im Wettkampf aber auch sehr viel Druck generieren und lähmen. Ein unmittelbares Ansprechen und konzentrieren auf eineErgebnisziele kleineam einfacheWettkampf Aufgabeist nicht für alle Teams bzw. Spieler:innen förderlich und sollte mit Vorsicht angegangen werden.

 

  • Mentale Ziele
    • Mentale Ziele beziehen sich auf die mentale Einstellung, die Reaktionen auf Misserfolge und den optimalen Leistungszustand (»Wir wollen uns auch bei Rückstand auf den nächsten Punkt konzentrieren»).
    • Mentale Ziele sind eigentlich Handlungsziele und eignen sich eher als entweder langfristige Ziele, die man immer trainiert und gemeinsam umsetzt. Oder als kurzfristige Ziele in einem Spiel, einer Halbzeit oder einer Situation.
    • Mentale Ziele können viel zur Resilienz des Teams und zum Wohlbefinden aller Spieler:innen beitragen!
 
Damit Ziele als Motivator funktionieren, muss man sich als Team und Individuum mit diesen identifizieren können. Ziele sollten herausfordernd, aber realistisch sein. Der beste Weg, gemeinsame Ziele zu lenken.definieren, Diesmit sollwelchen einerseits den Fokus vor allfälliger Nervosität weg verschieben, gleichzeitig den Kopf und die Gedanken ins Hier und Jetzt holen und zudem kleine Erfolgserlebnisse generieren.

Umsetzung:
Der Fokus sollte auf etwas einfachem liegen,sich das technischTeam einfachidentifizieren umsetzbar ist und oft wiederholt werden kann. Eine gute Möglichkeitkann, ist das Fangen.gemeinsame DabeiErarbeiten dieser! Ziele sollen verbindlich sein, aber angepasst werden, wenn sie nicht mehr der Situation entsprechen.

 
Das gemeinsame Erarbeiten von Saisonzielen geschieht im optimalen Fall vor der Saisonvorbereitung. Später kann man sichversuchen, aufMomente einenzu Aspektidentifizieren, desan Fangens fokussieren (zwei Hände, Scheibe anschauen bisdenen man siedie gefangenZiele hat,evaluiert ...)

und

Wann:

ggf.
  • Am Anfang des Trainings
  • Bei Nervosität
  • In der Spielvorbereitunganpasst (z.B. bei einerAusfall Übung)
  • von
mehreren

Variationen:

wichtigen
    Spieler:innen,
  • Kannwenn ggf.das auchZiel imunerreichbar Spielwird angewendetoder werden.
  • bereits
übertroffen

Niveau:wurde).


Ab
T2